Aktuelle Studie vor den Paralympics 2010: Interesse an Leistungen behinderter Athleten auf hohem Niveau
04.03.2010
Sportinteressierte Bundesbürger wünschen sich mehr Medienpräsenz für den Behindertensport
Deutscher Behindertensportverband plädiert für integrierte Konzepte für nicht-behinderte und behinderte Sportler
Deutsche Telekom: Sponsoring-Engagement im Behindertensport ist ein Erfolg für Athleten und Unternehmen
Vor den Paralympischen Spielen in Vancouver (12. – 21. März) ist das Interesse an den Leistungen von Behindertensportlern in Deutschland bereits auf einem hohen Niveau und wächst weiter. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie, die das Marktforschungsinstitut Sport + Markt AG durchgeführt hat. Im Rahmen der Studie wurden 1.000 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger zwischen 14 und 65 Jahren befragt. 58 Prozent wünschten sich eine Ausweitung der Medienberichterstattung über den Behindertensport. Ferner halten mehr als 90 Prozent der Befragten ein Engagement von Unternehmen im Behindertensport für sinnvoll. Die Deutsche Telekom ist der Studie zufolge der bekannteste Sponsorpartner des Deutschen Behindertensportverbands (DBS)."Das Ergebnis der Studie im Vorfeld der Paralympics 2010 macht deutlich, dass immer mehr Menschen die Leistungen von Topathleten mit Behinderung anerkennen und an diesen Leistungen durch ein entsprechendes Medienerlebnis teilhaben möchten", sagte DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher bei einem Pressegespräch zur Präsentation der Studie in Berlin. "Die Paralympics in Vancouver werden erneut zeigen, dass unsere behinderten Leistungssportler zu den Besten der Welt zählen. Diese Sportler müssen in Zukunft einen angemessenen Raum in den Medien erhalten. Das gebietet unser Anspruch auf Chancengleichheit und Respekt vor den Leistungen dieser Athletinnen und Athleten."Nach Einschätzung von 62 Prozent der bei der Studie befragten Bürgerinnen und Bürger würden sich bei einer erweiterten Medienberichterstattung noch mehr Menschen für den Behindertensport interessieren. "Deutlich mehr als die Hälfte aller Befragten ist darüber hinaus der Meinung, dass Behindertensport und Nicht-Behindertensport viel stärker miteinander verbunden sein sollten", erläuterte Stephan Schröder, Mitglied der Geschäftsführung von Sport + Markt, bei der Präsentation der Studienergebnisse. DBS-Präsident Beucher plädierte dafür, Konzepte zu entwickeln, nach denen olympische und paralympische Spiele zeitgleich und ineinander integriert stattfinden. Zu den wichtigsten Sponsoren des Behindertensports in Deutschland gehört die Deutsche Telekom. Das Unternehmen fördert unter anderem gemeinsam mit der Allianz 13 Sportler des German Paralympic Top Team, die bei den Paralympischen Spielen in Vancouver an den Start gehen. Stephan Althoff, Leiter Konzernsponsoring der Deutschen Telekom AG, hob bei dem Pressegespräch das große Potenzial des Sponsoring-Engagements für Behindertensportler und Unternehmen gleichermaßen hervor: "Die Studie belegt, dass es in Deutschland ein breites Interesse an den Leistungen und Ergebnissen im Behindertensport gibt. Unser Sponsoring-Engagement ist für Sportler und Unternehmen ein Gewinn. Als Sponsor übernehmen wir mit unserem Engagement gesellschaftliche Verantwortung und fördern Sportler und Sportarten, die eine Förderung verdienen und denen wir damit verbesserte Bedingungen für Training und Wettkampf ermöglichen. Gleichzeitig erzielen wir mit unserem Engagement einen klaren Imagegewinn.“DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit von Sportlern und Verband mit Unternehmen wie der Deutschen Telekom: "Der Behindertensport steht immer noch am Anfang einer großen Entwicklung. Durch das Engagement von Partnern wie der Telekom sind wir in der Lage, die Rahmenbedingungen von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft zu verändern. Der Behindertensport kann von der kommunikativen Kraft der namhaften Partner nur profitieren."Neben dem German Paralympic Top Team fördert die Deutsche Telekom weitere Projekte im Behindertensport. "Als einer der größten Arbeitgeber in Deutschlandengagieren wir uns genau da, wo für die meisten Athleten ein großer Förderbedarf besteht, nämlich in der Planung der beruflichen Karriere nach dem Sport", führt Stephan Althoff aus. "Ferner unterstützen wir die Sportler mit unserem Telekommunikations-Know-how und attraktiven Mobilfunkangeboten zu vergünstigten Konditionen."Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf dem Thema Nachwuchsförderung. Wie schon bei den Paralympischen Sommerspielen vor zwei Jahren in Peking ermöglicht die Deutsche Telekom in Vancouver zum ersten Mal bei Winterspielen ein Paralympisches Jugendlager der Deutschen Behindertensportjugend. Dabei erhalten zwölf Nachwuchssportler und ihre Betreuer die Möglichkeit, die Atmosphäre der Spiele direkt vor Ort zu erleben. Junge Sportler, die als Nachwuchshoffnungen für die Paralympischen Spiele 2012 gelten, begleitet die Telekom auch mit einem speziellen Mentorenprogramm. Im Rahmen dieses Programms stehen erfahrene Athleten ihren jungen Kolleginnen und Kollegen mit Rat und Tat zur Seite.Das Projekt Neue Sporterfahrung an Schulen, das die Deutsche Telekom in enger Kooperation mit dem Deutschen Behindertensportverband und dem Rollstuhlsportverband durchführt, integriert Behindertensport direkt in den Schulsport. Im Rahmen eines Projekttages erhalten Schüler Einblicke in die Sportarten Rollstuhlbasketball und Goalball. Die Erfahrungen sollen den jungen Menschen ein Gefühl für die Lebenswelt behinderter Menschen geben und soziale Kompetenzen wie Fairness, Respekt und Toleranz stärken.Über den Deutschen Behindertensportverband
Der Deutsche Behindertensportverband e.V. (DBS) mit Sitz in Duisburg ist der zuständige Fachverband im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) für den Sport von Menschen mit Behinderung. Der Verband wurde 1951 gegründet und teilt sich in die Bereiche Leistungs-, Breiten- sowie Rehabilitationssport und fördert aktiv das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Gleichzeitig ist der DBS Nationales Paralympisches Komitee für Deutschland und in dieser Funktion Mitglied im International Paralympic Committee (IPC). Der DBS hat im Rahmen seiner Satzung mit der Deutschen Behinderten-Sportjugend eine sich selbst verwaltende Jugendorganisation. Mit über 468.000 Mitgliedern ist der DBS weltweit eine der größten Sportorganisationen für Menschen mit Behinderung. Der Verband umfasst 17 Landesverbände und zwei Fachverbände sowie sieben weitere Organisationen als außerordentliche Mitglieder.
Über die Deutsche Telekom AG
Die Deutsche Telekom ist mit mehr als 150 Millionen Mobilfunkkunden sowie rund 39 Millionen Festnetz- und rund 17 Millionen Breitbandanschlüssen (Stand 30. September 2009) eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit. Ihre Produktmarken heißen
T-Home (Festnetz-Telefonie, Breitband-Internet), T-Mobile (Mobilfunk) und
T-Systems (ICT-Lösungen). Als internationaler Konzern in rund 50 Ländern und rund 260.000 Mitarbeitern weltweit (Stand 30. September 2009) hat die Deutsche Telekom 2008 mehr als die Hälfte ihres Umsatzes in Höhe von 61,6 Milliarden Euro außerhalb Deutschlands erwirtschaftet.
Sportsponsoring bei der Deutschen Telekom AG
Die Deutsche Telekom ist seit vielen Jahren ein kompetenter Partner des Sports und unterstützt Sportler, Verbände, Vereine und Veranstaltungen mit ihrem Telekommunikations-Know-how. Neben Spitzensportengagements beispielsweise beim FC Bayern München oder bei den DFB-Nationalmannschaften berücksichtigt die Deutsche Telekom verstärkt auch gesellschaftliche Aspekte des Sports und fördert Breiten- und Schulsportprojekte, Nachwuchsarbeit sowie Sportler mit Behinderungen. Partnerschaften mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), der Stiftung Deutsche Sporthilfe, dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) und dem Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) unterstreichen dies. Darüber hinaus setzt sich der Bonner Konzern in Zusammenarbeit mit der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) für einen fairen Sport ein.