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Breitband-Kooperationen für Kommunen

21.05.2008

Für die DSL-Versorgung auch in ländlichen Gebietet, wo sich Investitionen für den Konzern alleine nicht rechnen, bietet die Deutsche Telekom Kooperationen mit den Kommunen an.

Schon heute kann die Deutsche Telekom 94 Prozent der Haushalte mit DSL-Anschlüssen versorgen. Es gibt aber immer noch Kommunen, die bisher nicht über breitbandige Anschlüsse verfügen. Die so genannten "weißen Flecken" sollen jetzt geschlossen werden. "Im Gegensatz zu anderen Anbietern investieren wir nicht nur in die lukrativen Ballungszentren, sondern treiben den Breitband-Ausbau auch in den ländlichen Gebieten systematisch voran", betont Timotheus Höttges, Vorstand T-Home bei der Deutschen Telekom.

Breitbandausbau: Telekom-Techniker verlegen Glasfaserleitungen.

Breitbandausbau: Telekom-Techniker verlegen Glasfaserleitungen.

"Allerdings müssen wir als Unternehmen darauf achten, dass sich unsere Investitionen rentieren. Deshalb setzen wir verstärkt auf Kooperationen mit den Kommunen", so Höttges weiter. Die Gemeinden können sich auf unterschiedliche Weise am Ausbau beteiligen: Beispielsweise indem sie eventuell vorhandene Kabelkanalanlagen oder Leerrohre zur Verfügung stellen oder die nötigen Tiefbaumaßnahmen übernehmen. Alternativ sind Vereinbarungen über finanzielle Zuschüsse, die in einigen Bundesländern von den Landesregierungen unterstützt werden, möglich.


Um das passende Kooperationsmodell auszuarbeiten, stehen den Kommunen in den Regionen Ansprechpartner zur Verfügung. "Wir klären mit jeder Gemeinde, die Interesse an einer Breitbandanbindung hat, wie ein wirtschaftlicher Ausbau aussehen könnte", verspricht Ulrich Adams, der das Ausbauprojekt verantwortet.


Der Wunsch nach DSL-Versorgung wächst in vielen ländlichen Gebieten: Im Zuge der fortschreitenden privaten und beruflichen Vernetzung werden überall in Deutschland hohe Bandbreiten benötigt, um beispielsweise Musik, Bilder und Filme über das Internet auszutauschen. Schon heute verfügt nach Angaben des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) jeder zweite Haushalt in Deutschland über einen schnellen Internet-Zugang. Damit hat sich die Zahl der Breitband-Anschlüsse seit 2003 vervierfacht und Deutschland liegt klar über dem europäischen Schnitt (42 Prozent).


Die Deutsche Telekom investiert konsequent in den Breitbandausbau: 13 zusätzliche Städte erhalten in der nächsten Ausbauphase die schnellste Breitbandverbindung des Konzerns über VDSL (Übertragungsraten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde). Darüber hinaus wird in bis zu 1.000 Städten die ADSL2+-Technik ausgebaut: Damit sind Übertragungsraten von 16 Mbit/s möglich. Alle weiteren "weißen Flecken" auf der DSL-Landkarten sollen über die Kooperationen mit Gemeinden geschlossen werden.


E-Mail Kontakt: für Interessenten (Bürgermeister oder Vertreter einer Kommune): DSL-Ausbau@telekom.de




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